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Grundsätze und Ziele

Die ganzheitliche Betrachtung des Waldes als dauerhaftes, vielgestaltiges und dynamisches Ökosystem ist die Grundidee naturgemäßer Waldwirtschaft.

Natürlich ablaufende Prozesse in Waldökosystemen sollen zur Optimierung naturgemäßer Waldwirtschaft konsequent erforscht und genutzt werden.

Ökonomische Ziele stehen im Vordergrund. Sie werden nachhaltig nur bei Beachtung ökologischer Erfordernisse erreicht.

Sozial- und Schutzfunktionen des Waldes werden im Rahmen naturgemäßer Waldwirtschaft regional und betrieblich differenziert erfüllt.

Die Individualität jedes Betriebes bleibt erhalten.

Die verschiedenen Entwicklungsstufen des Waldes sind auf der gleichen Fläche und nicht nebeneinander angeordnet. Dies ist Voraussetzung für eine weitgehende Stetigkeit des Waldökosystems im Sinne eines Dauerwaldes.

Naturgemäßer Wirtschaftswald ist Garant für umfassenden Waldnaturschutz. Wesentliche ökologische Grundsätze naturgemäßer Waldwirtschaft sind: 

  • Integration von Naturwaldelementen im naturgemäßen Wirtschaftswald.
  • Belassen von unbewirtschafteten Vorsorgeflächen.
  • Schaffung von Strukturvielfalt.
  • Erhalt der Bodenfruchtbarkeit.
  • Verwendung waldangepasster Forsttechnik.
  • Verantwortungsvolle Baumartenwahl.
  • Anpassung von Schalenwildbeständen.
  • Förderung von ökologisch wichtigen oder seltenen Baumarten.
  • Naturverjüngung zur Sicherung der genetischen Vielfalt.
  • Bewertung der Bäume nach ihren ökonomischen, ökologischen und sozialen Funktionen.

Die am 29. Juli 2013 vorgestellten ökologischen Grundsätze der ANW können Sie hier im Zusammenhang abrufen.